26/05/2017

Performances zu „Respekt ist für mich die Grenze zwischen Humor und Beleidigung zu erkennen!


Respekt ist für mich „die Grenze zwischen Humor und Beleidigung zu erkennen“. Sechs KünstlerInnen aus dem Bereich Performance, Tanz, Musik wurden eingeladen, dazu eine Arbeit im Schauraum des KunstRaum Goethestrasse xtd zu präsentieren.

Claudia Hochedlinger, Sandra Hofstötter & das Tanzkollektiv KuK, Martina Kornfehl, Christoph Cech & Tomas Novak und Paul Schuberth, Patrik Huber

Mittwoch, 31. Mai 2017 , 17.00 – 22.00 Uhr im Schauraum des KunstRaum Goethestrasse xtd

mit: Claudia Hochedlinger, Sandra Hofstötter & das Tanzkollektiv KuK, Martina Kornfehl, Christoph Cech & Tomas Novak und Paul Schuberth, Patrik Huber

17.00 – 17.30 Uhr : Claudia Hochedlinger : Egoschlichtungsstelle: Raum für Begegnung á la carte – Aug in Aug geht Hand in Hand. Dialogische Situation mit Menükarte für Gespräche. Vorbeigehende und Geladene sind eingeladen das Gesprächsangebot wahrzunehmen.

18.00 – 18.30 Uhr : Patrik Huber: Kiss of danger – ein Bild für Götter.
Installation, Bild – Performance.

ab 18:30 Uhr _ Eröffnung der Ausstellung „City of Respect. Die Kraft der Unterschiede“ im KunstRaum Goethestrasse xtd

Konzert. Musik, die in keine Schublade passt, verstaubt meistens in der Schublade.
Ein solch verstaubtes Ensemble bilden auch der tschechische Jazzgeiger und Liedermacher Tomáš Novák und der oberösterreichische Akkordeonspieler Paul Schuberth. Das junge Linzer Duo sucht den steinigen Weg von Jazz zu kritischen Songs, von unernster E-Musik zu ernster U-Musik. Kurz: ein Duo wie jedes andere. Oder?
ı Paul Schuberth – Akkordeon, Gesang ı Tomáš Novák – Violine, Singende Säge, Nasenflöte, Gesang

20:00 Uhr Martina Kornfehl: ich lache nicht….
Humor scheint mir wie ein Vexierbild, dass je nachdem auf welcher Seite man (oder frau) steht, kippt. Eine Seite wird verletzt, die andere lacht. Eine Seite ist verletzt, lacht aber trotzdem, um dabei zu sein, um sich keine Blöße zu geben…….
Humor hat auch immer mit Grenze zu tun, oft auch mit Ausgrenzung.
Humor kann mich glücklich machen und mich fürchterlich verletzen.

20:40- 21.15 Uhr Sandra Hofstötter und das Tanzkollektiv KuK : Zeitausgleich.
Schnüre spannen. Verbindungen schaffen. Im Netz (auf)gefangen werden, Kräfte ausloten. Voneinander abhängig, sich unterstützen, aufeinander reagieren und ein Stück des Weges gemeinsam gehen.
4 Frauen erobern sich den Raum , durch eine Schnur miteinander verbunden bewegen sie sich fort. Dieses Geflecht, auch als Sinnbild der Gesellschaft zu verstehen, schafft Zwischenräume.
Tanz, Performance:
Sandra Hofstötter, Beate Schönberger, Gertraud Sobotka, Angela Wertgarner

21.30 – 22.00 Uhr Claudia Hochedlinger : Egoschlichtungsstelle: Raum für Begegnung á la carte – Aug in Aug geht Hand in Hand. Dialogische Situation mit Menükarte für Gespräche. Vorbeigehende und Geladene sind eingeladen das Gesprächsangebot wahrzunehmen.

 
Kurzbiografien:

Claudia Hochedlinger: geboren 1965 in Linz. Sozialisiert im kulturellen Umfeld der Linzer Stadtwerkstatt. Experimente mit Tanz, Performance und Gesang. Seit mehr als 25 Jahren Arbeit im psychosozialen Feld. Seit 8 Jahren aktiv als Performance-Künstlerin: : „NOWON – Spiel im Labor der Begegnungen“ (Die Fabrikanten/Boris Nieslony), Linz 2008;  „Performance Meets Constellations Work“ (Exchange Radical Moments! Live Art Festival), Berlin 2010; „Performancetage Monthelon“ (Monica Klingler), Frankreich 2011-2013;  „ Performance Art – Austria Colognia“ (PAErsche Köln & PAN Vienna), Köln 2012; Performancelaboratorium ( Elisa Andessner), Linz 2009, 2013;
„The lying on the floor, abandoned to lie“ (Galerie Maerz, Nieslony/Dirmoser/Ettengruber), Linz 2013; Die Kunst der Begegnung – Live Art Festival Die Fabrikanten,The Philippines meets Austria, Tabakfabrik Linz Herbst 2013; Einladung: International festival of performanceart NAVINKI 2014; NACHTSALON Die Fabrikanten 2014; Live Art Workshop Hotel Obscura die Fabrikanten 2015; teleta_K_t 2016/ Mai 2017 Lentos Tanzhafen Festival.
„Am spannendsten ist für mich der Moment der Begegnung mit einem Raum, einem Ort, dem Material, dem Publikum. Raum,  Bühne als Biotop, in dem sich die Frische des Moments mit meinen und den Geschichten einer Gesellschaft, dem Publikum verbinden können.“

Sandra Höfstötter Zeitgenössischer Tanz & Tanzpädagogik am Bruckner-Konservatorium Linz; Seit 1998 künstlerische Engagements als Tänzerin, Schauspielerin und Choreographin (Editta Braun Company, Breuss.Bochdansky, Cataracts, Tanztheater Helix, Kraut und Ruam Theater, Artemis Generationentheater usw.) , zahlreiche Auftritte im In-und Ausland, Tanzpädagogische Tätigkeit mit Kindern und Erwachsenen, Leitung des TanzkollektivKuk und künstlerische Betreuung im Bereich Tanz und Bewegung bei Kunst und Kultur der promente OÖ.

Das Tanzkollektiv Kuk als inklusives Projekt steht neben Teilhabe für Teilgabe an der Gesellschaft. Will zeigen, was möglich ist, wenn Tanz als Kommunikationsmittel neue Horizonte öffnet, Vielfalt als Bereicherung erlebt wird und will die Kunst in die Mitte der Gesellschaft stellen.

Martina Kornfehl
Studium Bühnenbild- und Kostümgestaltung am Mozarteum Salzburg,
Ausbildung zur Kunsttherapeutin
arbeitet in den Kunst-und Kulturwerkstätten des Diakoniewerks Gallneukirchen
Lehrauftrag an der PH der Diözese Linz
Seit 1999 Gründungsmitglied der freundinnen der kunst, mit einer Pause von 2011 bis 2017, lebt und arbeitet in Linz

Christoph Cech & Tomas Novak und Paul Schuberth
Christoph Cech, geb.1960 in Wien. Verfasser 3er Opern, einer Messe und diverser Orchesterwerk, Komponist, Bigbandleiter, Pianist und Schlagzeuger. 1999-2014 Leitung des Instituts JIM für Jazz und improvisierte Musik an der Bruckneruniversität Linz.
Mitbegründer und Pianist/Komponist/Dirigent mit zahlreichen Ensembles mit internationaler Konzerttätigkeit auf, aktuell mit der Nouvelle Cuisine Bigband (25jähriges Jubiläum), Christoph Cech Jazz Orchestra Project CC JOP, Giuffre Zone, Trio ZaVoCC, Trio Heginger – Herbert – Cech, Trio MIT, Ensemble RUH und im Feld der Neuen Musik mit dem Max Brand Ensemble.
1998 – 2005 Lehrender an der Musikuniversität Wien, 1999 – 2014 Direktor des Instituts JIM für Jazz und improvisierte Musik an der Bruckneruniversität Linz, 2004 ebendort Habilitation zum Universitätsprofessor im Fach Jazzkomposition.
Zahlreiche erste Plätze bei Kompositionswettbewerben
Staatsstipendium
Anerkennungs- und Würdigungspreis des Landes Niederösterreich
2016 Kunstpreis der Republik in der Sparte Musik

Patrik Huber, geb 1973 Zell am See
freier Autor (Theater, Musik, Literatur..), Schauspieler, Regisseur, Sänger, Performance Artist, Konzepter etc. mit grenzübergreifenden, interdisziplinären Projekten von Theater, Performance, Musik bis hin zu bildender, installativer Kunst.
Projekte mit verschiedensten Künstlern, Institutionen, Festivals, etc.: Theater Phönix Linz, Landestheater Linz, ARS Electronica Festival, Festival der Regionen, Berliner Kunstsalon, Kulturhauptstadt Linz 09, Posthof Linz, Garage X, 3 Raum Anatomietheater Wien, Madame Humtata, Radio FRO, Christina Lucas, Skandal Normal, O.K. Linz, Jens Vetter, die Fabrikanten, KunstRaum Goethestrasse xtd. Linz, Leon Art, AFO Linz, Hubsi Kramar, Werk X Wien, Gottfried Gusenbauer Dir. Karikaturmusem Krems, Roland von der Aist (Ages), VHS Festival Rotterdam, IFEK, Dorf TV, STWST, Label 1 Gerhard Fresacher, Sturm und Drang Galerie, Tanzhafenfestival Linz etc..

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