::: 27. September 2005 :::
5. Kulturpolitisches Kamingespräch
Wodurch zeichnet sich eine Medienstadt aus?
Diskussion: 27. September 2005, 19 Uhr 30

eine Kooperation von KUPF OÖ und KunstRaum Goethestrasse
Dr. Barbara U. Schmidt, Assistentin im Studienzweig Medientheorie am Institut
für Medien der Kunstuniversität Linz
Eine VertreterIn von Times Up, Laboratory for the construction of experimental
Situations
Moderation: Mag.art. Brigitte Vasicek, Vertragsassistentin am Studienzweig
Audiovisuelle Gestaltung am Institut für Medien der Kunstuniversität
Linz
Gefördert aus Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für
Politische Bildung

Wodurch zeichnet sich eine Medienstadt aus?
Durch einen gelungenen Web-Auftritt?
Durch die Ansiedlung unterschiedlichster Medien-Unternehmen über
geschickte Standortpolitik?
Durch die Förderung unterschiedlichster Gruppen und Medieninitiativen
sowohl finanziell als auch über Sachleistungen?
Durch die Schaffung eines gleichberechtigten Zugangs – unabhängig
von Geschlecht, Herkunft, sozialem Status – zum Medienangebot?
Durch prestigeträchtige Aktionen, Festivals, Bauten auf welche das
Medienthema abgewälzt werden kann?
Linz ist eine Medienstadt und betont das auch bei jeder sich bietenden
Gelegenheit.
Aber was zeichnet Linz als Medienstadt aus?
Die Ars Electronica samt zugehörigem Center?
Die Vielzahl an freien Initiativen die sich mit Medien beschäftigen?
Die flächendeckende Versorgung der Innenstadt mit Hot-Spots?
Der Status Medienstadt scheint geprägt von einem Kampf der freien
Initiativen und Gruppen um die Absicherung der Rahmenbedingungen auf der
einen und den Big-Players auf der anderen Seite, welche auch noch scheinbar
die Diskursstränge vorgeben.
Doch wo wird dann in der Medienstadt über die dem Herzeigbaren zu
Grunde liegenden Strukturen und Prozesse gesprochen?
Wo stellt sich die Stadt der Auseinandersetzung?
Das 5. kulturpolitische Kamingespräch will Raum für diese Fragen
bieten, und AktivistInnen und TheoretikerInnen zu Wort kommen lassen.