Kunstraum Goethestrasse

::: 30. August:::

From dust till dawn

Ausstellungseröffnung: 30. August 2006, 21.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 31. August– 5. September 2006, 14-22 Uhr
Ort: Goethestraße 30
(Ars Electronica Festival 2006)

::: 1. SEPTEMBER :::

Extreme Couching

Event: 1. September 2006, 22.00 Uhr
Ort: Goethestraße 30
(Ars Electronica Festival 2006)

MONSIEUR SUPERTOBI (Tobias Feld/D) mit Laptop Kapelle - Snapshots aus dem entsthenden Album "ALLES ANDERE IST MAKULATUR"
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Holger/A
Das Kaufhaus für Großstadtcowboys und Asphaltkriegerinnen u.v.a.





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Im Mai 2006 haben Dietmar Offenhuber und Markus Decker im servus Clubraum an dem Prototypen für die Installation "From dust till dawn" gearbeitet. Staub verhält sich chaotisch und ist schwer erfassbar, zudem eigentlich nicht besonders beliebt und als "Schmutz" gleichgesetzt in unserem Kulturkreis. So unfassbar Zeit scheint hinterlässt Zeit materielle Spuren in Form von Staub. Bei der Installation „from dust till dawn“ wird viel Staub aufgewirbelt und in Form von akustischen Spuren Lärm produziert.
Staub und Atmosphäre des leer stehenden Raumes bilden das Interaktionsmedium der Installation. Mit einem Flächenlaser und einem Kameraerkennungssystem wird Staub erkannt und zu einem ungewöhnlichen Interaktionsmedium. Ein knapp über dem Boden angebrachtes Raster von Linienlasern erzeugt eine zunächst nicht sichtbare, zusammenhängende Lichtfläche. Objekte und Partikel, die diese Fläche durchbrechen, wie etwa Staub, Zigarettenrauch oder größere Objekte werden im Streiflicht der Laser als Oberfläche oder Umriss sichtbar. Die Umrisse und Staubmuster werden erfasst und ihre 2 dimensionalen Bewegungen in einem xy-Raster-Synthesizer zu Sound. Jeder Schritt der BetrachterIn, ja deren bloße physische Anwesenheit setzt die Luft in Bewegung und wirbelt Staub auf. Man hat es hier mit einem fragilen und schwer kontrollierbarem Interaktionsmedium zu tun, das dem Begriff tangible media seine Unverbindlichkeit nimmt: vom Tragen schmutzempfindlicher Kleidung wird abgeraten.

Markus Decker Linz/A
Seit 1998 Arbeiter der Netzgruppe firstfloor electronix
(Linz/Wien/München/London/Vancouver).
Internetradio und freie Experimente mit Audio.
Seit einiger Zeit kollaboratives Arbeiten an experimental Situationen.
http://firstfloor.org/ae
http://firstfloor.org/

Dietmar Offenhuber Linz/A
Ausgebildet als Architekt, arbeitet Dietmar Offenhuber in den Bereichen Animation, Visualisierung und interaktive Medien. Zwischen 1995 bis 2004 war er im Ars Electronica Futurelab tätig, von 2002-04 als Keyresaercher für den Bereich "interactive space". Unterrichtet seit 2004 Animation und interaktive Medien an der FH Hagenberg.
Kontinuierliche Zusammenarbeit mit Maex Decker. Mitglied der
Gruppe "Stadtmusik" (mit Sam Auinger und Hannes Strobel). Residencies in Los Angeles, Werkleitz/Halle und am IAMAS Insitut, Japan.
http://residence.aec.at/didi

Markus Decker Linz/A
Since 1998 operator of the netgroup firstfloor electronix
(linz/wien/muenchen/london/vancouver),
producing netcasts, and free experiments with audio.
since a while, working in several collaborative situations on experimental
media, from sound to network to moving image.
http://firstfloor.org/ae
http://firstfloor.org/

Dietmar Offenhuber Linz/A
Architect, works in animation, visualisation and interactive environments. member of futurelab from 1995 to 2004, 2002-04 as keyresearcher for interactive space. since fall 2004 senior lecturer for animation and interactive media at the upper austrian university of applied sciences. frequent collaborations with maex decker, part of the group stadtmusik (with sam auinger and hannes strobl. residencies in los angeles, werkleitz/halle and at IAMAS institute, japan.
http://residence.aec.at/didi

 

<kunstraum@servus.at>