Die Autorin plädiert für eine Erweiterung des gesellschaftlichen Resonanzraums der Künste und der Wissenschaften, für ein Erkennen deren so wichtigen Potenzials bei der Umgestaltung einer Gesellschaft, die keine Vollbeschäftigung mehr kennt, der die klassischen Lohnarbeit abhanden kommt und mit ihm die Vorraussetzung für den Sozialstaat. Daraus folgen auch Forderungen an Kunst, Politik und Wissenschaft.