Presseinformation Mal x
 
Linz, am 21. Jänner 2009 Medieninformation MAL x im KunstRaum Goethestrasse: Vier junge Positionen zur Malerei

Mal x heißt die Ausstellungsreihe im KunstRaum Goethestrasse xtd, die zeitgenössische Positionen zur Malerei zeigt. Ab kommendem Mittwoch mit Werken der jungen KünstlerInnen Thomas Rhube, Florian Schramm, Eva Kadlec und Uwe Bardach. Die Ausstellung wird von Georg Ritter kuratiert und ist noch bis 18. Februar zu sehen. Im letzten Oktober zeigte die Reihe Mal x Acrylbilder von Astrid Esslinger. Der gut besuchten Schau folgen jetzt zeitgenössische Positionen der nächste Generation von Florian Schramm und Thomas Rhube, Absolventen der Malereiklasse von Ursula Hübner, sowie von Eva Kadlec und Uwe Bardach, ebenfalls Studierende an der Kunstuniversität Linz. „Kaffeekränzchen bei Dr. Borisov“ ist der Titel der Serie von Florian Schramm, die etwa auf großformatigen indoor-outdoor-Arbeiten ein wirres Universum zeigt. Versatzstücke wie Raketen, Ballone oder auch Pflanzen, die durch Bildebenen wachsen, brechen den Wahrnehmungshorizont und verweisen zum zweiten Teil der Bildserie, der an die puppenhaften Erscheinungen russischer Matrioschkas denken lässt. Die “Schriftbilder“ von Thomas Rhube sprechen den Betrachtenden direkt an. Mit Namen von Städten die jeder kennt: Paris, New York, Berlin - sie alle verbindet eine pulsierende Kultur und ein individueller Charme. Die subjektiven Bilder, die mit dem Wort verbunden werden, gehören nur dem Betrachtenden, weil sie aus seinen Erinnerungen und Vorstellungen generiert werden. „Mentale Landschaften“ zeigt Uwe Bardach, der Situationen verfremdet, um „eine weitestgehende Distanz zum real Erlebten zu bekommen“. Ausgangspunkt sind Darstellungen aus Fotografien, Comics und Filmen. Die aus dem Kontext gerissenen Motive erzeugen neu geordnet eine Umwandlung in das Absurde, bizarre Verschmelzungen, ein Gefühl des „nicht richtig Seins“. „Meine Bilder sollen Hommagen sein an den Versuch“, sagt Eva Bardach, „denn in den fehlgeschlagenen Versuchen sieht man oft viel besser, was dahinter steckt, als in den gelungenen.“ Oder: Flugzeuge, die abgestürzt sind, erzählen viel mehr über das Fliegen als jene, die es nicht sind“. Die Arbeiten sind inspiriert von Geschichten des Überlebens, von leicht verwitterten Farben an Hauswänden, von auf T-Shirts geschriebenen Botschaften. „Von allen Dingen fällt mir malen am schwersten, aber ich will es am meisten“, sagt Bardach. „Was kann Malfarbe heute in der Bilderflut noch leisten?“. Dieser Frage folgt die gesamte Reihe Mal x. Oder: „Wie können die Bilder von der Tiefe des Bewusstsein an die Oberfläche treiben und welche Erlebniswelten eröffnen sich mit dem eigenen Schaffen, das sich durch Farbe materialisiert?“, fragt Georg Ritter als Kurator der Reihe Mal x. Der Künstler und Lehrende an der Kunstuniversität Linz erkennt in den Werke der vier jungen KünstlerInnen zwei generelle Ansätze, nämlich „den des Reduzierens, das heißt, mitunter es lieber nicht zu tun, aber wenn doch, dann nur minimal“. Das zeige Schramms malerisches Ableiten der Matrioschkas und Thomas Rhubes Schriftbilder. Als zweiter Ansatz wird „jener der Überhöhung durch weiße Farbe und weiße Erscheinungen, wie bei Eva Kadlec und Uwe Bardach“, genannt. Die Ausstellung wird am kommenden Mittwoch, dem 28. Jänner, um 19.30 Uhr im KunstRaum Goethestrasse xtd / Linz eröffnet und ist dann bis zum 18. Februar zu sehen. Nähere Informationen: www.kunstraum.at oder susanne.blaimschein@kunstraum.at oder KunstRaum Goethestrasse xtd, Goethestraße 30, 4020 Linz, Susanne Blaimschein, 0664 544 51 44. gottfried roithinger kommunikation & marketing pro mente oberösterreich lonstorferplatz 1_4020 linz 0 732 6996 344 0664 55 37 882 roithingerg@promenteooe.at www.promenteooe.at

 
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